Was ist ein USB-Hub?
Ein USB-Hub ist ein Gerät, das einen einzigen USB-Anschluss am Computer auf mehrere Anschlüsse aufteilt und so den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Peripheriegeräte ermöglicht. Moderne Laptops werden oft mit nur einem oder zwei USB-C-Anschlüssen ausgeliefert – zu wenig für Maus, Tastatur, USB-Stick und externe Festplatte gleichzeitig. Ein USB-Hub schließt diese Lücke, und viele Multifunktions-Hubs erweitern das Angebot um HDMI-Ausgang, SD-Kartenslots, Ethernet und Ladethroughput – was sie zum Mittelpunkt eines aufgeräumten Schreibtisch-Setups macht.
Im Detail
Busversorgte vs. netzbetriebene Hubs
| Typ | Stromversorgung | Am besten geeignet für |
|---|---|---|
| Busversorgt | Bezieht Strom vom Host-PC | Stromsparende Peripheriegeräte (Maus, Tastatur, USB-Stick) |
| Netzbetrieben | Externes Netzteil | Stromhungrige Geräte (externe HDDs, Laden) |
Busversorgte Hubs sind kompakt und kabelfrei (abgesehen vom Hostkabel), ideal für unterwegs. Netzbetriebene Hubs liefern jeden Anschluss mit stabiler Spannung – wichtig bei Geräten mit hohem Strombedarf, etwa externen Festplatten oder Geräten, die USB-Laden benötigen.
Multifunktions-Hubs (Multiport-Adapter)
Die beliebtesten USB-Hubs heute gehen weit über die einfache Portvervielfältigung hinaus. Ein typischer Multifunktions-Hub wird in einen einzigen USB-C-Anschluss gesteckt und erweitert ihn auf USB-A-Ports, einen HDMI-Ausgang, einen SD- und microSD-Kartenleser, eine Gigabit-Ethernet-Buchse und einen USB-C-PD-Durchladeport für den Laptop. Das macht ein Ultrabook mit einem Anschluss zur vollständigen Workstation. Wer noch mehr Konnektivität braucht – zwei Monitore, Audio, mehrere USB-3.0-Ports – ist mit einer vollständigen Dockingstation besser bedient.
USB-Standards und Übertragungsgeschwindigkeiten
USB-2.0-Hubs sind auf 480 Mbit/s begrenzt – für Tastatur und Maus ausreichend, aber bei Dateiübertragungen schmerzhaft langsam. USB-3.0-Hubs (USB 3.2 Gen 1) unterstützen 5 Gbit/s, USB-3.2-Gen-2-Hubs 10 Gbit/s. Wichtig: Alle Anschlüsse eines Hubs teilen die Bandbreite der einzigen Upstream-Verbindung, sodass gleichzeitige Übertragungen über mehrere Ports den Gesamtdurchsatz aufteilen.
So wählst du richtig
1. Benötigte Anschlüsse zählen und Typen festlegen
Liste alle Geräte auf, die du anschließen möchtest, und notiere, ob jedes USB-A, USB-C, HDMI, Ethernet oder einen Kartenslot benötigt. Drei bis vier USB-A-Anschlüsse decken die meisten Standard-Setups ab; ergänze HDMI, wenn du einen externen Monitor nutzt, und Ethernet für kabelgebundenen Netzzugang.
2. Auf USB 3.0 oder höher bestehen
Für Dateiübertragungen auf externe Datenträger oder USB-Sticks ist USB 3.0 (5 Gbit/s) das Minimum. USB-2.0-Hubs taugen zwar für Eingabegeräte, aber der geringe Preisunterschied macht USB 3.0 zur offensichtlichen Standardwahl.
3. PD-Ladethroughput prüfen
Ein USB-C-Hub mit Power-Delivery-Durchladung ermöglicht das gleichzeitige Laden des Laptops über den Hub und die Nutzung aller anderen Ports. Für Laptops mit nur einem Anschluss ist das unverzichtbar und spart das Trennen des Hubs beim Laden. Die Durchladewattzahl muss für den Laptop ausreichen.
Empfohlene Produkte
Anker PowerExpand 8-in-1
Unsere Topempfehlung.
Anker 332 5-in-1
Bestes Budget-Modell.
UGREEN Revodok 10-in-1
Am besten für Dual-Monitor-Setups.
Fazit
Ein USB-Hub ist die einfachste Lösung für den Anschlussmangel moderner Ultrabooks und Tablets. Lege fest, wie viele Ports du in welchen Typen benötigst, wähle USB 3.0 oder höher für datenfähige Anschlüsse, und entscheide dich für PD-Durchladung, wenn du deinen Laptop über den Hub laden möchtest. Ein gut gewählter Hub hält deinen Schreibtisch aufgeräumt, deine Peripheriegeräte verbunden und deinen Workflow unterbrechungsfrei.